Berlin braucht Politik, die mutig ist!
Erfahre, was mich, die SPD und meinen Wahlkreis Lichtenberg mutig macht.
Was macht meine Politik mutig?
Mut bedeutet für mich nicht, alles zu wissen oder auf Nummer sicher zu gehen. Mut heißt, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn der Ausgang offen ist und trotzdem loszugehen. Dazu gehört auch, Entscheidungen zu treffen, die weder bequem noch populär sind und sie trotzdem verantworten zu müssen. Politische Veränderung entsteht nicht von allein. Sie braucht Menschen, die Initiative ergreifen und andere einladen, mitzuziehen.
Ich bringe diesen Mut mit, weil ich überzeugt bin: Es lohnt sich, sich einzubringen – selbst dann, wenn andere Stimmen lauter sind oder der Weg steinig wird. Politik verändert sich nur, wenn wir sie gemeinsam verändern. Wenn wir Beteiligung nicht versprechen, sondern ermöglichen und einen Kulturwandel einfordern, der zuhört statt abwehrt.
Denn nicht alle haben die gleichen Voraussetzungen, um sich politisch einzumischen. Viele Menschen tragen genug anderes: unsichere Arbeitsbedingungen, wenig Zeit, finanzielle Sorgen oder fehlende Betreuungsangebote. Gesundheitliche Belastungen, Hürden im Bildungssystem oder Diskriminierung machen Mitwirkung zusätzlich schwer. Gerade deshalb darf Politik nicht erwarten, dass alle einfach mitmachen können. Sie muss Räume öffnen, Barrieren abbauen und auf Bürgerinnen und Bürger zugehen.
Mutige Politik heißt für mich: diese Realität ernst zu nehmen, aus Fehlern zu lernen und gemeinsam Schritt für Schritt voranzugehen. Nicht perfekt, aber entschlossen und als Team.
Genaues zu meiner Agenda erfährst Du auf meiner Themenseite.
Diese Haltung ist nicht allein in Sitzungssälen entstanden, sondern bereits bevor ich Politik gemacht habe.
Was macht mich mutig?
Ich bin in einem gewerkschaftsnahen Haushalt aufgewachsen, in dem Politik kein abstraktes Thema war, sondern Teil des Alltags. Es wurde gestritten, zugehört, widersprochen. Meine Eltern haben mir mitgegeben, dass Veränderung nur gelingt, wenn man sich auch einmischt.
Geprägt hat mich meine Schulzeit in Dachau. Dort ist die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte allgegenwärtig. Für mich wurde früh klar: Demokratie ist nichts Selbstverständliches. Antifaschismus ist keine Haltung allein für Sonntage, sondern für jeden Tag.
Meine Großeltern und Eltern haben mir viel von der Hauptstadt erzählt, dem Ort, an dem sie aufgewachsen sind. Und davon, dass sie ein Grundstück in Brandenburg zurückgelassen, letztlich auch die Mietwohnung in Westberlin verlassen haben. Der Grund: Sie waren auf der Suche nach besseren Arbeitsbedingungen. Erst nach der Wende war es uns möglich, auf das Familiengrundstück zurückzukehren.
Mein Weg hat mich nach Lichtenberg geführt, wo ich heute lebe und politisch arbeite. Entscheidend für die Wahl meines Wohnortes: die Nähe zum Familiengrundstück bei Königs Wusterhausen. Dort fanden früh viele Gespräche über Politik zwischen mir und meiner Großmutter statt. Diese Gespräche sind bis heute der Antrieb meines Engagements und meine Inspiration. Beim „Schnacken“ in der Küche legten wir einen wichtigen Grundstein für meine heutige politische Arbeit. Meine Neugier auf gesellschaftliche Zusammenhänge und meine Leidenschaft für Kiefernwälder sind seither fest verankert in meinem Lebenslauf.
Aus diesen Erfahrungen ziehe ich bis heute Kraft. Sie erinnern mich daran, dass Politik dort beginnt, wo Menschen ihre Geschichten teilen und dass Mut wächst, wenn man ihn teilt. Das versuche ich jetzt vor meiner eigenen Haustür umzusetzen.
Was macht Lichtenberg mutig?
Die vielen Gespräche mit Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern zeigen mir immer wieder: Diese Stadt lebt von unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven. Es gibt nicht die eine Sicht auf die Entwicklungen der letzten Jahre und genau darin liegt eine Stärke. Mutig ist Lichtenberg, weil hier Menschen ihre Meinungen einbringen, widersprechen und mitgestalten wollen.
Gleichzeitig weiß ich: Beteiligung ist nicht für alle gleich leicht. Manche werden gehört, andere kaum. Das ist kein individuelles Versäumnis, sondern eine politische Aufgabe. Mir geht es deshalb nicht darum, für andere zu sprechen, sondern Räume zu öffnen, in denen mehr Menschen selbst zu Wort kommen können und in denen ihre Anliegen ernst genommen werden.
Deshalb ist mir der direkte Austausch wichtig. Mit meinem Team in meinem Kiezbüro in der Siegfriedstraße 16 bin ich bewusst vor Ort, ansprechbar und erreichbar. Gerade dort wird immer wieder klar, ich kann nicht jede Not sofort auflösen. Aber ich kann zuhören, ernst nehmen und dafür sorgen, dass Anliegen nicht liegen bleiben. Politik beginnt nicht mit der perfekten Lösung, sondern damit, Verantwortung nicht wegzuschieben.
Ich will diese Stimmen aber auch in politische Prozesse einbringen - mit Argumenten, die auf Fakten und Recherche beruhen, und mit einer Haltung, die in der Sache klar ist, aber im Umgang respektvoll bleibt. Mutig ist Lichtenberg dort, wo Menschen füreinander einstehen und für ihre Überzeugungen eintreten. Politik gemeinsam zu machen, heißt für mich, zusammen Strukturen zu bauen, die tatsächlich tragen und nicht nur gute Absichten zu haben.
Und damit stellt sich natürlich die Frage, in welchem politischen Rahmen das gelingen kann.
Ist es mutig die SPD zu wählen?
Manchmal denke ich selbst: Es kommt darauf an. Denn Vertrauen fällt nicht vom Himmel, es wächst durch Haltung, Ehrlichkeit und Veränderungsbereitschaft. Genau dafür stehe ich als Abgeordnete und mit meiner Kandidatur. Ich trete erneut für das Abgeordnetenhaus an, weil Erneuerung in der SPD anhaltende Arbeit bedeutet.
Ich bin nicht den klassischen Weg gegangen, keine lange Ochsentour, kein Abwarten auf den richtigen Moment. Mein Antrieb war immer: erst recht. Erst recht einmischen, wenn Entscheidungen getroffen wurden, die nicht zu einer modernen, sozialen und solidarischen Gesellschaft passen. Erst recht bleiben, wenn es einfacher wäre zu gehen.
Die SPD hat Fehler gemacht und sie muss daraus lernen. Aber ihre Grundwerte bleiben richtig und notwendig: Freiheit, Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Diese Werte tragen nicht von selbst. Sie brauchen Menschen, die sie verteidigen, weiterentwickeln und gemeinsam mit anderen in konkrete Politik übersetzen.
Mutig ist es nicht, einer Partei blind zu vertrauen. Mutig ist es, Veränderung einzufordern und daran mitzuwirken. Genau dazu lade ich ein: in Lichtenberg, in Berlin und in der SPD – als Team, kritisch, solidarisch und mit dem Anspruch, es gemeinsam besser zu machen.