Eine Kiezbuslinie für die Frankfurter Allee Nord
Als eure Abgeordnete lasse ich nicht locker: Zusammen mit der SPD dränge ich darauf, dass die Kiezbuslinie endlich Realität wird. Alle Planungen müssen jetzt zügig finalisiert, die Gelder genutzt und der Bau der Haltestellen gestartet werden.
Was ist eine Kiezbuslinie?
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Eine Kiezbuslinie verbindet Wohngebiete besser mit dem öffentlichen Nahverkehr. Dafür kommen kleinere Busse zum Einsatz, die auch schmalere Straßen befahren können. Ziel ist es, Wege zur nächsten S- oder U-Bahn sowie zu wichtigen Orten im Kiez deutlich zu verkürzen. Das ist besonders wichtig für ältere Menschen, Familien und alle, die auf kurze Wege angewiesen sind.
Wo soll die Kiezbuslinie entlang führen?
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Die neue Kiezbuslinie soll zwischen S+U Lichtenberg und S+U Frankfurter Allee verkehren. Sie verbindet unter anderem die Wohngebiete Lindenhof, Bornitzstraße, Ruschestraße und Frankfurter Allee Nord besser mit Bus und Bahn. Außerdem werden wichtige Ziele wie das Rathaus Lichtenberg, die Agentur für Arbeit, das Ärztehaus Ruschestraße sowie Einkaufsmöglichkeiten künftig einfacher erreichbar sein.
Was ist der aktuelle Planungsstand?
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Die Planungen für die Kiezbuslinie sind weit fortgeschritten. Der Linienverlauf, die Haltestellen, die Betriebszeiten und der Fahrplantakt wurden bereits gemeinsam mit der BVG abgestimmt. Ein Teil der Planungsunterlagen liegt bereits vor und wird derzeit vom Senat geprüft, weitere befinden sich noch im Verfahren. Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme hängt vor allem davon ab, wann die barrierefreien Haltestellen fertiggestellt und die notwendigen Arbeiten im Straßenraum abgeschlossen sind.
Die Haltestellennamen nach dem aktuellem Planungsstand der Kiezbuslinie sind:
S+U Lichtenberg/ Siegfriedstraße - Guntherstraße - Gernotstraße - Zentralfriedhof - Rüdigerstraße/ Kriemhildstraße - Lindenhof - Gotlindestraße - Betriebsbahnhof Lichtenberg - Bornitzstraße - Rhododendronweg - Rutnikstraße - Dottistraße - S+U Frankfurter Allee - Rathaus Lichtenberg - Normannenstraße/ Ruschestraße.
Wieso dauert das so lange?
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Die Idee einer Kiezbuslinie für Frankfurter Allee Nord gibt es bereits seit 2019. Im Jahr 2022 setzte sich die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung mit einem Antrag für eine schnelle Umsetzung ein. Eigentlich sollte die Linie bereits zum Fahrplanwechsel 2023 starten. Dazu kam es jedoch nicht.
Der Grund: Für den Betrieb müssen zunächst mehrere Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu gehören der Bau neuer barrierefreier Haltestellen, Anpassungen im Straßenraum und teilweise Änderungen der Parkordnung. Gleichzeitig muss die Linienführung mit anderen Bauvorhaben, insbesondere der geplanten Radschnellverbindung RSV 9 in der Bornitzstraße, abgestimmt werden. Darüber hinaus hängt die Inbetriebnahme auch von der betrieblichen Leistungsfähigkeit der BVG ab.
Erst wenn diese infrastrukturellen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die neue Kiezbuslinie ihren Betrieb aufnehmen.